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Reutlingen:
Prominenter Gast auf der Achalm
Es ist inzwischen ein bewährtes Konzept: Vertreter einer politischen Partei kommen auf die Achalm und diskutieren dort bei einem Mittagessen über aktuelle Themen aus Politik und Wirtschaft. Am Freitag waren Vertreter der CDU der Einladung gefolgt. Zu Gast war kein Geringerer als Innenminister Thomas Strobl.
Die Ankunft von Innenminister Thomas Strobl stand fast sinnbildlich für seinen Besuch auf der Achalm. Denn neben Moderator Rainer Knauer begrüßte er auch zwei Polizeibeamte persönlich, die am Freitag für die Sicherheit zuständig waren.
Mit der Sicherheit im Land sei er zufrieden, betonte Strobl im Restaurant. Nirgendwo in Deutschland sei es so sicher wie in Baden-Württemberg und Bayern. Dafür sei er der Polizei – auf der Achalm vertreten durch den Reutlinger Polizeipräsidenten Udo Vogel – auch dankbar.
Sicherheit müsse aber auch für die Polizei selbst gelten. Denn während die allgemeinen Straftaten im Land in den letzten Jahren abgenommen hätten, habe die Gewalt gegen die Polizei zugenommen. Ein Thema, dass Strobl auf den Magen schlägt.
"Angriffe, Aggression oder gar Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten gehen gar nicht. Wir brauchen hier noch einmal härtere Strafen. Unsere Polizistinnen und Polizisten haben nicht Aggression oder Gewalt verdient, sondern Respekt für ihre Arbeit, Dank und Anerkennung" kommentierte Strobl.
Sicherheit war im Großen und Ganzen das Hauptthema beim Mittagessen. Strobl selbst sieht das Erfolgsrezept darin, kriminelle Entwicklungen bereits im Keim zu ersticken. Als Beispiel nennt er die Clanstrukturen, die vor allem in Berlin und Nordrhein-Westfalen verbreitet sind.
"Diese Art der Kriminalität ersticken wir im Keim. Weil wir nicht dulden, dass sich diese kriminellen Strukturen ausbilden und ausweiten. Deswegen haben wir hier eine bessere Situation als das in anderen Ländern der Fall ist wo man lange weg geschaut hat" so Strobl.
Ein Dorn im Auge ist dem Noch-Innenminister die Verbreitung von Kriminalität im Internet, vor allem befeuert durch die Schnelllebigkeit der Sozialen Medien. Das Internet sei kein rechtsfreier Raum, sagt er.
"Hier müssen wir unsere Kleinen und Kleinsten wirklich schützen und diese Art der Kriminalität effektiv bekämpfen und freilich auch im Bereich der Prävention tätig sein, dass junge Menschen lernen, wie sie sich im Internet zu bewegen haben – damit sie nicht ein Opfer werden, damit sie nicht selbst Täterin oder Täter werden" fordert der Innenminister.









