Tübingen:
FDP zwischen Bangen und Hoffen
Gespannt verfolgt die FDP in Tübingen die aktuellen Hochrechnungen. Für die Freien Demokraten steht nicht weniger als der Einzug in den Landtag auf dem Spiel.
Nach den ersten Hochrechnungen steht die FDP bei ca. 4,5 Prozent. Das ist nach den Umfragen sicherlich nicht das Ergebnis, dass sich die Wahlkreisdirektkandidatin Irene Schuster erhofft hatte.
Wenn man sich die Umfragen der letzten Wochen angesehen habe, habe man realisiert, dass mehr zu holen gewesen wäre. Sie könne auch schon in die Analyse gehen und da beobachte sie, dass es eine deutliche Zuspitzung gegeben hätte, gerade um das Direktmandat.
Die Wähler hätten weniger von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, ihre Erst- und Zweitstimmen zwischen den Partein aufzuteilen. Dadurch hätte nicht nur die FDP, sondern auch SPD und Linke an Stimmen verloren, so Irene Schusters erste Analyse.
Die Hoffnung bestehe bis zuletzt, so Schuster. Gerade in ihrem Wahlkreis – sie wisse es für Rottenburg und Tübingen – sei der Anteil der Wähler recht hoch, die schon per Briefwahl gewählt hätten.
Somit bleibe immer noch die Hoffnung und der Wunsch, dass das endgültige Wahlergebnis zu Gunsten der FDP ausfällt.













