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Grafenberg:

Übergabe der Fördermittel der Rudolf-Rampf-Stiftung an lokale Vereine und Organisationen

„In einem Verein ist man nie allein“ - und damit das so bleibt, braucht ein Verein Nachwuchs. Auch in der Gemeinde Grafenberg sind die Vereine und Institutionen darum um die Jugend bemüht. Unterstützt werden sie dabei durch die Rudolf-Rampf-Stiftung und die alljährliche Fördermittel-Ausschüttung. Am Wochenende war es wieder soweit.

Der Regen von oben – vielleicht ein Symbol für den „Geldregen", der sich über neun Grafenberger Vereine und Institutionen ergoss. Denn Stiftungsgründer Rudolf Rampf hatte die diesjährigen Fördergelder – insgesamt über 12.000 Euro – im Gepäck. 2001 mit einem Basiskapital von 200.000 D-Mark gegründet, unterstützt die Stiftung seit 2002 jedes Jahr die Gemeinde, ihre Vereine und Institutionen mit finanziellen Mitteln bei der Jugendarbeit.

"Ich mag die Jugendarbeit; ich war schon immer ein Vereinsmensch und weiß, dass die Jugend da eine ganz große Rolle spielt. Außerdem soll es auch eine Prophylaxe gegen Fehlentwicklungen in der Gemeinde sein. Ich denke, Grafenberg ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Jugendarbeit in den Vereinen funktioniert", so Rampf.

Tennisclub, Harmonikaorchester, Musik- und Sportverein, aber auch die Evangelische Kirchengemeinde, die Feuerwehr, die Grundschule und die Gemeinde selbst profitieren von der diesjährigen Ausschüttung.

"Wir haben Jugendliche in der Ausbildung und die benötigen Instrumente, die Geld kosten, Neubeschaffungen, Reparaturen etc. Außerdem schicken wir die Jugendlichen auf Lehrgänge oder müssen Noten beschaffen, was natürlich auch alles Geld kostet. Dafür verwenden wir dann das Stiftungs-Geld", erklärt Rainer Mayer vom Musikverein Grafenberg.

1100 Euro gehen also an den Musikernachwuchs. Doch auch die jüngst in die Kreisliga A aufgestiegenen Fußballer des TSV Grafenberg brauchen motivierten Nachwuchs. Und der wiederrum braucht passende Tore fürs Training der unterschiedlichen Altersklassen.

"Ohne das Stiftungsgeld hätten wir deutlich mehr Probleme. Wir müssten z.B. aufwendiger nach Sponsoren suchen und da mehr Aufwand betreiben. Darum sind wir sehr froh, dass wir von der Rudolf-Rampf-Stiftung jedes Jahr bedacht werden und wir jedes Jahr die Möglichkeit haben, Projekte einzureichen, die wir dann deutlich einfacher umsetzen können" berichtet Michael Maisch, der Fußball-Jugendleiter beim TSV Grafenberg.

Ein großes Projekt steht auch in der Grundschule Grafenberg an. Dafür hat Rektorin Anke Krohnke Fördermittel beantragt und in Höhe von 1000 Euro auch bekommen.

"Wir erarbeiten mit allen Grundschülern seit ca. 6-7 Monaten ein Musical, in dem es um Freundschaft und Anderssein geht. Die Kinder singen Lieder und haben ihre Sprechrollen eingeübt. Nächste Woche sind Projekttage und am Ende der Woche wird dann die Aufführung sein", so Anke Krohnke, die Rektorin der Grundschule Grafenberg. Auf die, so der Stiftungsgründer, sei auch er bereits gespannt. Wird hier doch sichtbar, was die ausgeschütteten Gelder bewirken.

Und ab jetzt heißt es für alle, die Jugendarbeit betreiben wieder: Wünsche sammeln für die Ausschüttungsrunde 2025.

(Zuletzt geändert: Montag, 24.06.24 - 15:18 Uhr   -   1158 mal angesehen)
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